Willkommen

SFriedhöfe wirken wahrlich nicht auf alle Menschen anziehend. Viele teilen meine Leidenschaft für diese Oasen der Ruhe nicht, manche verwirrt es sogar. Aber ich weiß, ich bin nicht allein. Alle, die Friedhöfe mögen oder gar anziehend finden, sind so taphophil wie ich. “Taphophil” leitet sich vom griechischen “Taphos” ab, was nicht mehr heißt als “Grab” oder “Grabstein”. Doch Friedhöfe sind mehr. Und genau das soll hier zum Ausdruck kommen.

Vielleicht seht Ihr das genauso. Viel Spaß beim Durchsehen. Über Kommentare und Anregungen freue ich mich.

Eure Taphophilia

4 Gedanken zu “Willkommen

  1. Den Friedhof als Ort der Ruhe genieße ich auch. Wir haben bei uns einen sehr alten, groß angelegten am Standrand. Mit herrlichen, großen Bäumen. Für mich kommen dort viele, verschiedene Gedanken zusammen: Vergänglichkeit, Endlichkeit aber auch Trost, Relativierung, Fortbestand der Energie/Materie in anderen/anderem. Letztlich sogar wie ein Kinderspielplatz: Bei allem Vergang – der einem auf dem Friedhof natürlich noch gegenwärtiger ist – ist es tröstlich, zu sehen, dass es immer weitergeht. Neues entsteht. Jüngere Menschen einen Ort haben, zu dem sie gehen, um über all das nachzudenken. Auch wenn die sterblichen Überreste ihrer Vorfahren schon längst weggerottet sind. Ein Ort auch als Symbol.

  2. I used to escape from my daily anguish in an old cemetery perched on a seaside hill, rolling tides and hovering gulls the only noise. Grave stones centuries’ old fill the small enclosure and though aged and weatherworn still boast an undeniable invariability and calm reverence. The peace I found there helped me survive troubles and strife in adolescence, not disturbed by bullies or problems. Violence was distant and a firm closeness to my brother and father who are both buried there, kept me lucid during insane years.

    • Hab‘ vielen Dank für diesen sensibel formulierten Einblick in Deine schöne Kindheitserinnerung. Ein Friedhof als Schutzraum vor der rauen Außenwelt – ein für viele Menschen vermutlich bizarrer Gedanke, aber durch die Nähe zu Deinem Bruder und Deinem Vater für mich noch verständlicher als ohnehin schon. Wishing you the best!

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